Analysefragen EPISCHE TEXTE:

 

 

 

LESE-/ANALYSE-PROTOKOLL:

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Autor/in: 

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Titel:  

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  TEXT-FORMAT:                            .

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Begründung:

 

 

1.    W a s   wird erzählt?

 

2.    Wie wird es erzählt?  -  Von wem?

 

3.     Wann und wo spielt es?

 

4.     Wovon ist thematisch-inhaltlich dabei ausdrücklich/unausdrücklich die Rede? / Worum / um welche Konflikte/Themen/Erfahrungen... geht es?

 

5.     Wozu wird es erzählt? / Auf welche Erkenntnis läuft es hinaus?

 

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.erzählgegenstände

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Erzählertypen / ERZÄHLSITUATIONEN:

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Den Sprecher in Erzähltexten nennt man ´ERZÄHLER´.  Mit dem Autor ist er nicht identisch. Der Autor erfindet ihn sich, ebenso wie die Romanfiguren.

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Durch die Erfindung eines bestimmten Erzählertyps schafft der Autor eine bestimmte ´ERZÄHLSITUATION´:

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Erzählertyp/ERZÄHLSITUATION 1AUKTORIALES ERZÄHLEN

Ein Text wird von einer allwissenden, das erzählte Geschehen mehr oder minder ausdrücklich kommentierenden Erzählerfigur erzählt.

 Diese hat selbst keinen Anteil am erzählten Geschehen.  -  Also:  Er-Form.

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Erzählertyp/ERZÄHLSITUATION 2ICH-ERZÄHLEN

Ein Text wird von einer am erzählten Geschehen selbst beteiligten  Erzählerfigur   -  aus ihrer Perspektive also -   erzählt.

 Wahlweise in:  Ich-  oder   Er-Form.

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Erzählertyp/ERZÄHLSITUATION 3PERSONALES ERZÄHLEN

Ein Text wird so erzählt, daß sich eine Erzählerfigur nicht recht greifen läßt. 

Wann immer von einer Erzählfigur die Rede ist, hat es der Leser jeweils mehr oder minder stillschweigend auch/vor allem mit ihrer Perspektive zu tun - Darstellungsform des dogenannten´´showing´.

Also:  Er-Form.

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ERZÄHLWEISEN:

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Erzählen vollzieht sich als

 

         

´EPISCHER/ERZÄHLER- BERICHT´

´FIGURENREDE´

´GEDANKENWIEDERGABE´

     
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hier spielen Erzählverfahren eine Rolle in Form eines Redeberichtes in Form eines Gedankenberichtes

linear, verschachtelt, sprunghaft, assoziativ, reflektierend... 

 

Lisa unterhielt sich den Abend über angeregt mit Maria;

Lisa informierte Maria über ihren Entschluss, jetzt endlich doch den Führerschein zu machen

Sie überlegte, wann sie aufstehen sollte

und hier spielen Erzählstile eine Rolle in Form der wörtlichen Redewiedergabe in Form einer wörtlichen Gedankenrede

nüchtern, ausgeschmückt, ironisch, satirisch, melancholisch, euphorisch, belehrend... 

>>> STILMITTEL

Lisa erzählte: "Du glaubst nicht, was mir gestern nachmittag widerfahren ist..."

Sie überlegte: "Soll ich bereits um 6 Uhr aufstehen?""

in Form der indirekten Redewiedergabe in Form einer indirekten Gedankenrede

Nachdem Lisa Maria mitgeteilt hatte, sie wolle nun doch endlich den Führerschein machen...

Sie überlegte, dass sie am besten schon um 6 Uhr aufstehen sollte.

 

in Form eines inneren Monologs

Innere Vorgänge von Figuren, ihre Gedanken, Gefühle, Assoziationen werden in der Form der direkten Rede (Präsens, Ich-Form) mitgeteilt:

 

Ich sollte jetzt aufstehen.

in Form einer erlebten Rede

Eine Erzählweise zwischen Rede und Bericht, zwischen direkter und indirekter Rede. Die Gedanken einer Figur werden wörtlich wiedergegeben, allerdings in der 3. Person und meist im Präteritum. Die Gedanken und Gefühle einer Figur werden gebrochen in die Perspektive des sie erlebenden Bewusstseins.

 

Von ihrer Mutter aus dem Bett geworfen zu werden, war ihr unangenehm:  sie sollte jetzt aufstehen.

"Er machte die Etagentür hinter sich zu.  Er machte sie leise und ohne viel Aufhebens hinter sich zu, obgleich er sich das Leben nehmen wollte.  Das Leben,  das er nicht verstand und in dem er nicht verstanden wurde.  Er wurde nicht von denen verstanden, die er liebte.  Und gerade das hielt er nicht aus, dieses Aneinandervorbeisein mit denen, die er liebte." (=Textanfang W. Borchert / Das Holz für morgen).