Analysefragen SACH-/ REFLEXIONS- UND MEINUNGS-TEXTE:

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LESE-/ANALYSE-PROTOKOLL / Sach-/ Reflexions- und 

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Meinungstexte:

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Autor/in: 

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Titel:  

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  TEXT-FORMAT:                            .

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Begründung:

 

 

1.    W a s   ist Text-Thema/-Gegenstand?

 

2.    Welche Beobachtung/ Tatsache/ Vermutung/ Behauptung / Unterstellung/ Begebenheit... bildet den Ausgangspunkt des Gesamtgedankenganges?

 

3.     Welche Teil-Aspekte seines Themas handelt der Text in welcher Reihenfolge ab/ welche Hauptgedanken/-thesen sind angeführt?

 

4.     Welche logisch-rhetorischen Verknüpfungs-Operationen strukturieren die Gedankenführung zwischen all diesen Aspekten?

 

 

5.     Was ist das Darlegungsziel/ das Hauptanliegen des Textes?

 

Was sind ggf. wichtige Neben-Anliegen?

 

6.     In welchen Denkhorizonten/ Welt- bzw. Menschenbildern / (Konflikt-)Positionen wurzelt das Dargelegte?

 

 

6.     Wodurch/ an welchen Stellen, bei wem und inwiefern provoziert das im Text Dargelegte ggf. dringend erforderlichen Widerspruch ?

 

 

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Brockhaus:  Thema [griechisch-lateinisch >Satz<, >abzuhandelnder Gegenstand<, eigentlich >das (Auf)gesetzte<] 
allgemein: zu behandelnder Gegenstand, Hauptinhalt, Leitgedanke, Gesprächsstoff.

Leitgedanke, Gegenstand einer Rede, eines Gesprächs oder einer Abhandlung.

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.Teil-Aspekte:

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teachsam:  Den Gedankengang eines Textes erfassen:

Zur Herausarbeitung des Gedankenganges eines Textes im Rahmen der strukturierten Textwiedergabe können vor allem drei Methoden, allein für sich oder auch in Kombination miteinander hilfreich sein.

 

  1. Die Fragemethode


  2. Um den Gedankengang zu erfassen kann man einen Katalog von W-Fragen entwerfen.

  3.  

  4. Eine kleine Auswahl von derartigen Fragen zur Argumentation, die aber ohne konkreten Textbezug sind, gibt die nachfolgende Übersicht:

     

    • Welche Behauptungen / Thesen  werden aufgestellt?

    • Wie werden die Behauptungen begründet?

    • Welche Argumente  * werden durch Stützungen untermauert?

    • Welche Beispiele sollen die Argumentation belegen?

    • Welche Schlussfolgerungen werden aus der / den Argumentationen gezogen?

    •  

    • Welche Behauptungen werden nur aufgestellt, aber nicht begründet?

    • Gibt es Behauptungen und Argumente, die nicht in einem engen Bezug zueinander stehen?

    • ....

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  1. logisch-rhetorischen Verknüpfungs-Operationen:

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  4. Die Strukturwortmethode


  5. Dabei sucht man nach bestimmten Wörtern und Formulierungen im Text, die Aufschluss über die argumentativen Strukturen geben.

  6.  

  7. Dabei macht sich die Methode zu eigen, dass in einem Text Wörter und Formulierungen enthalten sind, die Aufschluss über den inhaltlich-logischen und argumentativen Zusammenhang der Aussagen geben können, indem sie:

  8.  

    1.  Begründung, Bedingung, Absicht, Zweck, Folge, Einräumung, Urteil, Bewertung, Gewissheit, Zweifel, Vermutung,Zustimmung, Übereinstimmung, Ablehnung. Widerspruch, Forderung, Vorschlag, Verweis (auf), Hervorhebung... zur Sprache bringen.

    1.  Zu derartigen Strukturwörtern zählen Partikeln wie Konjunktionen und Adverbien.
      (z.B. weil, denn, wenn … doch, wohl, schon, halt, ja…).
      Daneben gehören nominale oder verbale Strukturwörter oder Fügungen (Behauptung, behaupten, Begründung, begründen, …) .

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  2. Die Sprechaktmethode

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  4. Für die Erfassung und Wiedergabe von Gedankengängen ist die Bestimmung der meist nicht ausgesprochenen Sprachhandlungen sehr hilfreich. 

  5.  

  6. Dabei muss man mit redebezeichnenden Verben oder Nomen die Sprachhandlung erfassen:

  7.  

     (z.B. behaupten, begründen, beweisen, verdeutlichen, erläutern, untermauern, bejahen, folgern …)

Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung dieser Methode ist, dass man herauszufinden versteht, was jemand "tut", wenn er etwas sagt:

Es gibt:

 

Partnerbezogene Sprechakte

Sprecher-
bezogene Sprech-
akte

Mittei-
lungs-
akte

Aus-
gleichs-
akte

Personen festlegende Akte

 

 

 

Schimpfen

Überraschung

Resignation

den Sprecher festlegend

den Partner festlegend

Sprecher und Partner festlegend

Beliebige Personen festlegend

 

Mitteilung 
im engeren Sinne

Zustim-
mung

Ablehnung

Intensivie-
rung

Generali-
sierung

Kommen-
tierung

Einschrän-
kung

Para-
phrase

Kontakt-
signal (Hörer)

 

Dank

Entschul-
digung

Aufhebung

Billigung

Gratulation

Kondolation

 

Verspre-
chen

 

Auffor-
derung

Autori-
sierung

Ratschlag

Vorwurf

Beschim-
pfung

Warnung

Frage

 

Angebot

Drohung

Kontakt-
umgren-
zung

 

Wunsch

Vorschlag

Ankündi-
gung

 

Entsprechende Erfassungsformulierungen könnten sein: "Es wird die Behauptung aufgestellt" ... oder: "Der Autor verweist auf / begründet / folgert.."

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Gedankenführung  /  Argument(ation):

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Begriffsklärungsmethodik:

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