©gabrieleweis

 

SENDEN, EMPFANGEN + PHANTASIEREN von Informationen   -  das WIE:

 

 

 

 

* auf PROZESS-EBENE betrachtet:

 

... vollzieht sich nie jenseits einer RAUM-ZEIT-VERBINDUNG (=eines nicht selten sogar medialen und immer störanfälligen Sende- und Empfangs-KANALS) zwischen den Kommunikationspartnern ...

 -  folglich immer auch SITUATIV

 

...  es vollzieht sich vermutlich zu weit größeren Teilen UNBEWUSST als BEWUSST.

 

...  es vollzieht sich durchweg SELEKTIV.

 

...  es vollzieht sich MULTI-SYSTEMISCH:

 

a)   vermittels naturgegebener wie kulturell ausgebildeter und überformter ZeichenSYSTEME/Codes: unserer SPRACHEN  -  als wechselseitiger EN- wie DECODIERUNGSPROZESS.

Diese Sprachen bieten uns vermittels ihrer  - durch das SYSTEM KULTUR gebildeten -  (Wortbildungs-, Satzbildungs- und Bedeutungsbildungs-) STRUKTUREN ebenso VORSTELLUNGEN, wie sie uns helfen, solche zu entwickeln.

Ihre Verwendung bedarf, damit Verstehen möglich wird, der Abrede und der Kenntnis.

 

b)   als wechselseitiges Informations- und Wissenerwerbs-, Verstehens-... und Verabredungs- oder Zurückweisungs-SPIEL zwischen zwei und mehr SUBJEKTEN, die  ALS SELBSTORGANISATORISCHE SYSTEME OPERIEREN, um für sich und ihre Kommunikationspartner zu identitäts-stiftenden und -erhaltenden KOMPLEXITÄTSMINIMIERUNGEN für ihre Anschlußentscheidungen zu gelangen  -  also namentlich auch zu HANDLUNGSGEMEINSAMKEIT/-VEREINBARKEIT.

 

c)   in KONTEXTEN, soweit sie in der Wahrnehmung der Kommunikationspartner eine Rolle spielen, die ihrerseits Systemcharakter haben (können), für die Kommunikationspartner aber unerreichbares Außen bleiben, IMAGINIERBAR ALS SYSTEME nur innerhalb des je eigenen Identitätsstiftungs- und Vorstellungssystems.

 

 

 

 

* auf der INHALTS-EBENE betrachtet:

 

...  erscheint das Senden, Empfangen und Phantasieren von Informationen als GEMENGE/GEFÜGE von u.U. vielfältig kodierten:

 

SELBSTOFFENBARUNGS-DATEN

SACH-DATEN

BEZIEHUNGS-DATEN

APPELL-DATEN

 

 

 

 

* auf der AUSDRUCKS-EBENE betrachtet:

 

...  erscheint das Senden, Empfangen und Phantasieren von Informationen als GEMENGE/GEFÜGE in Anwendung gebrachter CODES:

Ein Code ist:  eine Zuordnungsregel, die eindeutige Zuordnung von Zeichen aus einem Zeichenvorrat zu den Zeichen aus einem anderen Zeichensatz ermöglicht. 

Der Code dient zur Umsetzung von Informationen, die verschlüsselt dargestellt werden, in eine andere Darstellungsform, wobei der Inhalt der Informationen nicht verändert wird. wissen.de

 

Codes gibt es in den Bereichen:

 

 

 

 

* auf der HANDLUNGS-EBENE betrachtet:

 

...  geschieht das Senden, Empfangen und Phantasieren von Informationen als SPRECHAKT

-  es gibt:

 

teachsam//Überblick über die verschiedenen sprechakttypen

mitteilungsakte

ausgleichsakte

personen festlegende sprechakte

sprecherbezogene sprechakte

 

und darüber hinaus:  JEDE ART VON HANDLUNG; gleichrangig oder verschiedenrangig

 

 

 

 

-  Sprechakte haben 3 Dimensionen:

 

 eine LOKUTIONÄRE - sie besteht im Aussprechen eines sinnvollen Satzes

eine ILLUCOTIONÄRE - sie besteht in der Verwendung des Gesagten in einer bestimmten Weise (z.B. ´der Hund ist bissig´als Warnung...)

eine PERLOKUTIONÄRE -  sie besteht in der Verwendung des Gesagten als Handlung, die geeignet sein könnte, einen bestimmten Zweck hervorzurufen (die Warnung wird berücksichtigt)

 

 

 

 

 

* INTERAKTIONSFORM-BEZOGEN betrachtet:

 

der Begriff beschreibt der jede Form von wechselseitiger Bezugnahme von zwei oder mehreren Personen (auch Gruppen).

Der Einzelne orientiert sich bei jeder Interaktion am tatsächlichen Verhalten, aber auch an den von ihm nur vermuteten Erwartungen des anderen.

Voraussetzung hierfür ist ein Mindestmaß an gemeinsamen Symbolen (z. B. sprachlicher Art, aber auch Handzeichen u. Ä.) bei beiden Teilen, die eine Verständigung ermöglichen. wissen.de

 

Interaktion ist die Steuervariable in einem Kommunikationsprozeß, in dem Informationsübertragung den Träger der Kommunikation wie den Inhalt der Kommunikation fortwährend verändert. http://gewi.kfunigraz.ac.at/~jauk/occurr/interaktion.html


 

... wird Senden, Empfangen und Phantasieren   - jeweils gleich- oder verschiedenrangig, gleichgewichtig oder ungleichgewichtig -   ausagiert als:

 

THEMENZENTRIERTE INTERAKTION

PERSONENZENTRIERTE INTERAKTION

 

 

 

 

 

* hinsichtlich des jeweils eingesetzten ÜBERTRAGUNGSMEDIUMS betrachtet:

 

... wird Senden, Empfangen und Phantasieren greifbar in Form von:

 

   MONOLOG, REDE/HÖREN, LESEN  

DIALOG, GESPRÄCH,DISKUSSION,DEBATTE/REDEN,HÖREN+ANTWORTEN 

INTERVIEW/FRAGEN,HÖREN,ANTWORTEN,LESEN...

 

TEXT/LEKTÜRE+HÖREN  

BILD,GRAPHIK,FILM,SHOW/SEHEN+HÖREN

HYPERTEXT/LESEN+KLICKEN+FEEDBACK

= Text im Internet oder auf CD-ROMs, der durch bestimmte Markierungen (sog. Hyperlinks) mit anderen Dateien (z. B. Ton-, Bild-, Text- und Videodateien) verknüpft ist. Durch Anklicken der markierten Textstellen können diese Dateien aufgerufen werden.

Die im Internet sich entwickelnde Hypertext-Literatur zeichnet sich durch den interaktiven Charakter aus. Der Leser greift durch die Wahl der Hyperlinks aktiv in den Handlungsverlauf eines Textes ein, der sich durch selbst gewählte „Abzweigungen” individuell entwickelt. wissen.de

Form der nicht linearen Textdarbietung, die mithilfe von Knoten (Verzweigungspunkten) auf weiterführende Informations- und Beschreibungsebenen führt wahrig wörterbuch

ANTHROPOMORPHES TECHNISCHES ASSISTENZSYSTEM/ANWENDEN

 

//IN :  BUCH,ZEITSCHRIFT;FUNK,FILM,FERNSEHEN,INTERNET...

 

und darüber hinaus:  JEDE ART VON HANDLUNG; gleichrangig oder verschiedenrangig

 

 

 

 

 

* MITTEILUNGS-STRATEGISCH/STILISTISCH/RHETORISCH betrachtet:

 

... KANN senden, empfangen und phantasieren von informationen sich BESONDERER STILISTISCHER MITTEL bedienen, ...

... die dort,wo sie beim adressaten ausdrücklich auf meinungsänderung, gesinnungsänderung und tat gerichtet sind, auch als RHETORISCHE MITTEL bezeichnet werden können.

 

 

eine SONDERFORM mündlicher mitteilungs- bzw. beeinflussungsstrategien ist die zwar monologisch gehaltene, aber dialogisch konstruierte REDE im engeren sinn.

 

 

 


 

Grundbegriffe von Kommunikationsmodellen

Sender ...
Empfänger ...
Kanal ... Medium
Kontext ... Situation
Botschaft ... Nachricht ... Zeichen ... Äußerung
Code und Zeichensystem (dazu gehört Sprachwissen und Weltwissen)


Modell von Shannon und Weaver


The Lasswell formula model (Harald D. Lasswell, 1948)


Die Lasswell-Formel und deren Erweiterung


Ergänzung der Lasswell-Formel durch Werner Mentrup und Christiane Nord


Das Modell von Gerbner


Organon-Modell von Karl Bühler

Grundmodel


Organon-Modell von Karl Bühler
Erweitertes Modell


Organon-Modell von Karl Bühler
Zusätzlich erweitertes

 


 


 

KOMMUNIKATION 1

KOMMUNIKATIONSBEISPIELE

ANALYSEFRAGEN

ANALYSEbeispiel