©gabrieleweis

 

ANALYSE-FRAGEN:

 

 

1. um welche wäg- bzw. unwägbarkeiten geht es auf seiten jedes einzelnen kommunikationspartners?

2. um welche handlungs- und verhaltensgemeinsamkeit/-vereinbarkeit geht es welchem kommunikationspartner?

3. welche vorstellungen werden sichtbar und um welche relationen wird u.u. gerungen?

4. welche elemente der äußerungen ihres jeweiligen gegenübers gewinnen für die kommunikationspartner informationsqualität?

5. welche autopoiesis ist bei den kommunikationspartnern jeweils von einem beobachterstandpunkt aus phantasierbar?

6. wie weit phantasieren die kommunikationspartner die autopoiesis ihres jeweiligen gegenübers sichtlich?

7. werden die jeweils gesprächsaktuellen modelle von den verknüpfungen in der autopoiesis des jeweils anderen so ins spiel gebracht, daß von wechselseitigem verstehen die rede sein kann?

8. welche kommunikativen verstehensgrenzen werden sichtbar?

 

 

9. in welcher zeit-raum-verbindung kommunizieren die kommunikationspartner hier?

10. wodurch ist die gesprächsituation insgesamt konstituiert?  -  sozialer status der kommunikationspartner; handlungs-/geschehens-kontext; innere verfassung der kommunikationspartner

11. in welcher weise ist unbewußtes im spiel?

12. welche selektionen werden sichtbar?

13. wie weit werden gleiche codes verwendet?

14. wie weit geht es um informations- und wissenserwerb, wie weit um verstehen, wie weit um verabredungen bzw. zurückweisungen?

15. welche kontexte spielen eine rolle? und wie weit ist deren Systemcharakter im Spiel?

16.  welche sachdaten kommen zur sprache?

17. welche selbstoffenbarungsdaten?

18. welche beziehungsdaten?

19. welche appelldaten?

20. welche codes sind im spiel?

21. wo finden sich spezifische mitteilungsakte?

22. wo spezifische ausgleichakte?

23. wo spezifische personen-festlegense sprechakte?

24. wo spezifisch sprecherbezogene sprechakte?

25. welche illokutionen dienen welchen perlokutionen?

26. wie themen- oder personenzentriert ist die kommunikation hier?

27. wie gleichrangig oder verschiedenrangig ist sie?

28. wie gleichgewichtig oder verschieden-gewichtig?

29. welchen anteil haben nicht-sprechakt-handlungen an der hier ausagierten kommunikation?

 

 

30. wie strategisch-kunstvoll/rhetorisch gegen die kommunikationspartner vor?

...

 

 

 

[SEMINARKURS-AUFGABENSTELLUNGEN IM UMGANG MIT KOMMUNIKATIONSBEISPIELEN UND ANALYSEFRAGEN]


 

KOMMUNIKATION 1

KOMMUNIKATION 2

KOMMUNIKATIONSBEISPIELE

ANALYSEbeispiel