netzhaut-reflexe   /  intelli-bits


©Tanja Schmeer , Vera Schoeder , Meilie Hanke; ~Florian Beetz, Dennis Lorch

datum: 6.10.-25.10.2000

©gabriele weis

datum: okt./nov.2000

 

 

 

 

ANTWORTEN zu den kommunikationstheoretischen Trainings-ANALYSE-FRAGEN:

kommunikation-theoretische grundlagen1

kommunikation-theoretische grundlagen2

 

[BEZOGEN AUF TEXT:

Goethe / FAUST I:  MEPHISTO-SCHÜLER]

 

 

1. um welche wäg- bzw. unwägbarkeiten geht es auf seiten jedes einzelnen kommunikationspartners?

DEM SCHÜLER GEHT ES UM DIE WÄGBARKEIT DER BIlDUNG : ER IST INTERSSIERT ZU LERNEN ; WILL WIsSEN, OB ER ALS SCHÜLER AUFGENOMMEN WIRD ; WELCHE FAKULTÄT ER WÄHLEN SOLL: ER VERSUCHT SICH MIT BILDUNG IN BEZIEHUNG ZU SETZEN UND DURCH DIE FRAGEN DIE ER MEPHISTO STELLT ; ALS EINZELNER MIT DEM GANZEN ; DER BILDUNG  ;   AUSZUBALANCIEREN

MEPHISTO IST DER ÜBERLEGENE KOMMUNIKATIONSPARTNER UND GIBT ES DEM SCHÜLER ZU SPÜREN ES GEHT IHM UM DIE WÄGBARKEIT DES SCHÜLERS ;TANJA: ER WILL DEN SCHÜLER VOM STUDIEREN ABBRINGEN, DENN ER MACHT AlLE FAKULTÄTEN SCHLECHT   VERA : ER VERSUCHT IHN IN DER WAHL SEINER FAKULTÄT ZU BEEINFLUSSEN, SO DASS ER LETZTLICH MEDIZIN WÄHLT.  MEILIE: ES IST IHM WICHTIG ZU ERKLÄREN, WAS BEIM STUDIEREN SO VOR SICH GEHT

 

Schüler:   geeignete Fächerwahl - dabei Erkenntnisziel gleichberechtigt mit Unterhaltungsziel;  soziale Verortung bei berühmtem Lehrer durch Einschmeicheln > eigenes Sozialprestige

Mephisto:   wie weit kann ein Spiel mit den Motivationen des Gesprächspartners gehen, ohne daß dieser es merkt?  wie weit können berechtigte Infragestellungen von wissenschaftlicher Betriebsamkeit den Menschen von dem abhalten, was ihm originär mitgegeben ist:  der Entfaltung seiner besten Kraft, der Einsichtsfähigkeit?  Wie kann ich meine Ziele (den Menschen von dieser Kraft abzulenken) selbstunterhaltsam ins Spiel bringen, obwohl ich diese Kraft selbst nicht eben wenig schätze und obwohl ich weiß, daß es mir immer nur allenfalls kurzzeitig gelingen wird?

 

2. um welche handlungs- und verhaltensgemeinsamkeit/-vereinbarkeit geht es welchem kommunikationspartner?

Sie nähern sich duch einen Frage- Antwortdialog einander an.

Schüler:   eigene und lehrerseitige Erwartungen über Lerninhalte und -ziele gesprächsweise ausloten, um sich in ihnen möglichst bedürfnis-verträglich einrichten zu können

Mephisto:   durch bewußte Fehlinformation über die verschiedenen Möglichkeiten fachspezifischer Wissensfelder bei seinem Rat suchenden Gegenüber Einverständnis für den Weg von der menschlichen Vernunft weg zu erzeugen, um den es ihm geht

 

3. welche vorstellungen werden sichtbar und um welche relationen wird u.u. gerungen?

Mephisto hat konkrete Vorstellungen vom Studieren, ihm geht es um die Relation von Realität und Wissenschaft.

Der Schüler kann sich nicht Vorstellen nur in abgeschlossenn Räumen, ganz ohne die Natur zu lernen und zu sein. Er mag die Natur und stellt die welt, die er bis jetzt nur erlebt und gefühlt hat in Relation mit dem, was man über sie studieren könnte.

Schüler:   Durchblick verschafft Prestige;  Schüler eines berühmten Lehrers zu sein, verschafft Prestige; Unterwürfigkeit verhilft zu Anlehnungsmöglichkeiten;  das Nützlichste sind gedruckte Wahrheiten, sie sichern einen ab;  ebenso die Begriffe  -  Mephistos Spiel mit dem Abgrenzungsbegriff ´Wort´irritiert:  eine tragfähige neue Relationsbildung gelingt dem Schuler nicht >  Fachwechsel zur Medizin des physisch Greifbaren wegen

Mephisto:   Wissenschaftler sein bedeutet, sich durch die Übernahme ausnahmslos methodisch-regelhaften Vorgehens  an eingefahrene Vorgehensweisen und deren Autorität ebenso zu gewöhnen wie ein Kind an die Mutterbrust;  Wissenschaft verliert sich weitenteils in geistlosem Analysieren, statt zu erkennendem und schaffendem Synthesenbilden vorzudringen  -  durch Buchwissen geprägt;  die Rechtsgelehrsamkeit erzeugt je länger je mehr Absurditäten - immer weiter weg vom Naturrecht;  die Theologie spielt beliebige Wortspiele, gezügelt einzig durch Autoritäten;  die Medizin ist nichts als Quaksalberei im Dienst der leichteren Frauenverführung;  mit Gottähnlichkeit hat das alles nichts zu tun, obwohl es als ihr Ausfluß gilt, weshalb es sich zu Mephistos Verneinungsspiel eignet

 

4. welche elemente der äußerungen ihres jeweiligen gegenübers gewinnen für die kommunikationspartner informationsqualität?

Mephisto gelangt durch die nicht akademische Weise Fragen zu stellen zu der Information, dass er der überlegene Kommunikationspartner ist.

Der Schüler erhällt durch Mephistos Erläuterungen der Studien die, für seine Wahl der Fakultät, nötigen Informationen.

für den Schüler:   Mephistos Hinweis, er solle sich durch die Fülle des Universitätsangebots nicht zerstreuen lassen -  prägt die Entwicklung seiner ´Fachvorlieben´ für den Rest des Gesprächs:  M´s Äußerungen ´zerstreuen´ ihn so, daß er allen Durchblick verliert, weshalb die eben abgehandelte Wissenschaft für ihn nicht mehr infrage kommt;  M´s Ironie bezüglich der Leistungsfähigkeit und Verfahrensweise der Metaphysik begreift er nicht und bleibt ihr deshalb geneigt;  M´s Abwertung der Jurisprudenz bestätigt seine Abneigung  -  freilich jenseits der Gründe, die M. anführt, denn aus ihnen könnte man sogar ein gesteigertes revolutionäres Interesse an dieser Wissenschaft entwickeln;  M´s Wortspiel mit ´Begriff´ und ´Wort´bringt er zwar mit auf den Weg (sein einziger gedanklicher Einwand gegen das von M. Vorgetragene), aber er versteht es nicht und läßt die Theologie deshalb fallen;  die beißend kritisch vorgeführte Scharlatanerie der Medizin spielt in seinem Horizont keinerlei Rolle  -  er ist fasziniert von ihren greifbaren sozialen Resultaten, bei denen M. endet 

Mephisto:   die ausdrückliche Uninformiertheit des Schülers über das, was die Universität auch nur grob in ihren verschiedenen Fakultäten zu bieten hat, orientiert ihn darüber, daß M. frei nach seinem Belieben mit seinem Gegenüber wie mit seinen Darstellungen der Leistungen der verschiedenen Wissenschaften spielen kann;

 

5. welche autopoiesis ist bei den kommunikationspartnern jeweils von einem beobachterstandpunkt aus phantasierbar?

Meilie:

Die Autopoiesis des Schülers wird mit der Grenze der Informationsqalität sichtbar, als er nämlich nicht mehr versteht, was M. über das Wie des Studierens sagt.

Die Autopoiesis des Mephisto ist, dass  er die ganze Zeit über das Wie des Studierens redet.

 

beim Schüler:   dessen Autopoiesis gilt zum einen seinem Selbstbild (unerfahren; autoritätsgläubig und –verwiesen; Mensch mit eher ausgeprägter Sinnlichkeit als mit besonderen geistigen Interessen; nur begrenzt denkfähig); zum anderen gilt sie seinem Bild von der Rolle von Universitätslehrern (Autoritätspersonen+ Helfern, sofern man ihnen devot genug begegnet) und der persönlichen wie gesellschaftlichen Bedeutung universitär erwerbbaren Wissens (Erfaßbarkeit von Erde und Himmel vermitteln; Zugang zu einem Lebensbereich eröffnen, in dem man sich vom Leben das Beste greifen kann (Ansehen, Bequemlichkeit, Frauen)); im ersten Punkt funktioniert sie so, daß die Begegnung mit Mephisto als bestätigend in das bis dahin gültige Selbstbild eingebaut wird; im zweiten Punkt funktioniert sie nur zum Teil als M´s Argumentation aufnehmende Relationsbildung, die ihm die Frage (freilich nur ausschließenderweise) nach der Wahl des Studienfaches klären hilft – zum anderen Teil gelingt sie nicht und wird ausdrücklich auf später verschoben

bei Mephisto:   gilt die Autopoiesis der Wahrnehmung/Ausagierung seiner (selbstgewählten) Verneinerrolle gegenüber der Existenz der Welt(Argumente finden und sie möglichste Verwirrung stiftend ins Spiel bringen, so daß möglichst nicht zum Zuge kommt, womit der Mensch in seiner Gottähnlichkeit schließlich ausgestattet ist: die menschliche Vernunft , in diesem Fall im Umgang mit den Möglichkeiten wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns); keine sich aus den Fragen und Reaktionen des Schülers ergebende/notwendig werdende Relationsbildung, die ihm dabei nicht gelänge (es handelt sich bei den erforderlich werdenden Relationsbildungen freilich ausschließlich um solche, die dem Gesprächsspiel und dessen Ziel selbst gelten, nicht um solche, die nur über einen Umbau seiner Vorstellungen von sich selbst und der Welt zu haben wären); selbst wo er sich am Ende des da vorgeführten Gesprächspiels ironisch-selbstreflektorisch dem Gottähnlichkeitsphänomen des vernunftbegabten Wissenschaftlers stellt, dessen Irrformen er die ganze Zeit als das Eigentliche in den Blick des Schülers zu rücken gesucht hatte, indem er - ex negativo argumentierend – dessen positive Inhalte auch in seinen eigenen Horizont (nicht nur in den des Zuschauers/Lesers) holt, bleibt er der um die Vergeblichkeit seiner Negationsbemühungen Wissende und dennoch an ihnen Festhaltende, als der er bereits im Prolog eingeführt wurde und als der er sich auch Faust gegenüber eingeführt hatte (ich bin ein Teil ds Teils von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft).

 

6. wie weit phantasieren die kommunikationspartner die autopoiesis ihres jeweiligen gegenübers sichtlich?

Mephisto Phantasiert die Autopoiesis Des Schülers Sehr treffsicher, da er in seiner  Argumentation immer wieder die Autopoiesis des Schülers aufgreift.Zeilenbsp.:S.2 , M2;   S.3, M1; S.4, M2; S.5-6

Der Schüler phantasiert sich in die Welt des Lernens aber nicht in die von Mephisto.

 

Der Schüler:   unterstellt allenfalls die Autopoiesis eines ihm hilfreich zugewandten Gegenübers, wenn er überhaupt so weit geht, auch nur im Ansatz zu reflektieren, was und wie sein Gegenüber denkt und agiert; zu seiner Autopoiesis gehört das bewußte und zielende Mitwahrnehmen fremder Autopoietiken offenbar zumindest in einer Erkundigungs-Situation wie der vorliegenden nicht.

 

Mephisto:   agiert genau umgekehrt:  ohne das treffsichere Mitphantasieren der Autopoiesis des Schülers bliebe das von M. hier zum Einsatz gebrachte Negationsspiel nicht allein dem Schüler, sondern auch der Welt gegenüber wirkungslos, denn die Fehlorientierung des Schülers ist ihm Mittel zum Zweck der Überakzentuierung der Absurditäten, die sich daraus ergeben, daß überhaupt etwas existiert und nicht besser nichts...

 

7. werden die jeweils gesprächsaktuellen modelle von den verknüpfungen in der autopoiesis des jeweils anderen so ins spiel gebracht, daß von wechselseitigem verstehen die rede sein kann?

Mephisto kann sich gut in die gedanklichen Modelle des Schülers hineinversetzen, das zeigt sich vorallem dadurch, dass Mephisto in der Lage ist mit dem Schüler ,,zu Spielen".

Der Schüler kann sich nicht in die gedanklichen Modelle Mephistos hineinversetzen, was sich voralam in seiner hilflosigkeit und in der Tatsache, dass Mephisto mit ihm spielen kann zeigt (S.3, 1+2. Mal Schüler/)

 

Der Schüler:  versteht, was er verstehen soll, nicht, was er verstehen könnte (die Autopoiesis M´s.) bzw. was ein Außenstehender (dessen Autopiesis von der Autopoiesis M´s.) verstehen kann - Person und Anliegen seines Gesprächspartners versteht er nicht, bringt also auch seine Phantasien über dessen autopoietische Verknüpfungen auch nicht ins Spiel, denn er hat darüber keine Phantasien

Mephisto:  versteht sein Gegenüber zwar ganz genau; was er ihm an Auskünften offeriert, geht jedoch weit über das hinaus, was ihm von den Motiven seines Gegenübers her von Anfang an klar ist: der Exkurs durch mehrere Wissenschaftsdisziplinen wäre - im Hinblickauf sein Verständnis der Ziele seines Gegenübers - im Grunde überflüssig gewesen; M. unternimmt diesen auch nicht, damit der Schüler versteht, was er sagt, oder gar, was er will...

//daraus ergibt sich: wechselseitiges Verstehen ist weder Ziel beider Gesprächspartner noch Merkmal dessen, was sie miteinander austauschen!

 

8. welche kommunikativen verstehensgrenzen werden sichtbar?

Bei Mephisto gibt es keine Verstehensgrenzen, er ist Herr der Lage.

Die   Verstehensgrenzen des Schülers zeigen sich im Nichtverständnis der Materie (S.2 3.Mal Schüler), der Fremdworte/-sprachen (S.2-3, Mephisto) , der Wortspiele(S.5)

 

Der Schüler:  stößt vielfach an Verstehensgrenzen - er kann der von M. verwendeten Begrifflichkeit und dessen Argumentationsführung im Grunde durchweg nicht folgen, von dessen Motiven gar versteht er nichts; was sich seinem Verständnis in Ansätzen erschließt, sind die jeweiligen Abschreckungs- bzw. Anziehungseffekte, auf die M. hinarbeitet.

Mephisto:  versteht sowohl sein Gegenüber wie das, was er mit ihm machen kann - bzw. auch seine eigenen Motive, Möglichkeiten und >grenzen sehr genau

(er versteht darüber hinaus seinen Gegenstand - das Leistungs- und Nichtleistungsvolumen der verschiedenen Wissenschaften - , denkbar vielschichtig, auch, ja weil er sie so pointiert ex negativo zu denunzieren weiß!

 

9. in welcher zeit-raum-verbindung kommunizieren die kommunikationspartner hier?

Sie befinden sich zur gleichen Zeit im gleichen Raum. Sie führen einen äußerich ungestörten Dialog.

Dennis: Die Kommunikationpartner kommunizieren situativ. Sie sind sich wohl bewusst was sie sagen.

 

Die Zeit-Raum-Koordinaten des hier analysierten Kommunikationsprozesses decken sich im vorliegenden Fall - und dies äußerlich störungsfrei: die Begegnung findet unmittelbar im selben Raum und ausschließlich unter Verwendung direkter Kommunikationsmittel statt (Sprache, Gestik)

in situativer Hinsicht liegt eine punktuelle Begegnung vor ohne gemeinsame Vor- und Nachgeschichte.

 

10. wodurch ist die gesprächsituation insgesamt konstituiert?  -  sozialer status der kommunikationspartner; handlungs-/geschehens-kontext; innere verfassung der kommunikationspartner

die beiden kommunikationspartner haben einen unterschiedliche sozilalen status , gefällesituation , punktuelles aufeinandertreffen , scueler hat eine unsichere  verfassung , mephisto ist sicher und willensstark

Dennis: Der soziale Status der Kommunikationspartner ist beiden gleich bewusst. Mephisto ist durch sein Alter, Bildung und Erfahrung eindeutig dem Schüler überlegen. Dies schlägt sich auch in der Unterhaltung nieder. Der Schüler hat vor Mephisto sehr viel Respekt, wie man an der Anrede erkennen kann. "und komme voll Ergebenheit, Einen Mann zu sprechen den alle mir mit Ehrfurcht nennen" (Z.2).

innere Verfassung: Der Schüler an sich  fühlt sich wohl etwas unsicher in seiner Position, da er deutlich unterlegen ist.

 

die Gesprächssituation ist ungleichgewichtig:  da ist zum einen das soziale Gefälle zwischen Lehrer und Schüler, das den Gesprächsverlauf wie den Gesprächsstil prägt;   da ist zum anderen das Bildungs- und Kommunikations-Kompetenzgefälle zwischen beiden; da ist das unterschiedliche Maß an Selbstsicherheit und Situationsüberblick, das zu situativen Selektionen im Gesprächsverhalten beider führt

 

11. in welcher weise ist unbewußtes im spiel?

mephisto  weist keine unbewussten handlungen vor bei dem schueler ist kein unbewusstes im spiel

Dennis: Ich denke dem Schüler ist nicht bewusst, was er im Bewusstsein Mephistos anrichtet, als er immer seiner Meinung zuspricht. Ich glaube auch der Schüler stimmt in Wirklichkeit gar nicht Mephisto in allem zu, sondern er überlegt sich wie er am besten vor Mephisto darstehen würde. Sein Unterbewusstsein sagt ihm er solle alle Aussagen verjahen.

Florian ist nachdem er meine Ansicht darüber gehört hat mit ihr einverstanden.kwe denke ich auch nicht,dass es dem Schüler primär darum geht, sich vor Mephisto zu profilieren .  entschheidend

 

beide Gesprächspartner sind sich ihrer jeweiligen Gesprächsziele und Möglichkeiten sichtlich bewußt und agieren auch entsprechend: keiner stößt beim jeweils anderen auf etwas, was sich erst durch ein gezieltes Aufspießen in dessen Bewußtsein rücken ließe, so daß er mit sich selbst überrascht und so irgendwie paralysiert werden könnte.

 

12. welche selektionen werden sichtbar?

Xmephisto wählt eine rolle, er selektiert den schüler in die richtung die derschüler will , ausserdem selektiert m. die fakultäten

der schüler selektiert seinen gesprächspartner und seine wünsche gegenüber dem studiere und den daraus resutierenden ebensvorstellungen

 

d

 

13. wie weit werden gleiche codes verwendet?

sie sprechen die selbe sprache, die Kleidung Mephistos, die dem schüler zeigt, dass er Lehrer ist und das studierzimmer, das die Atmosphäre vermittelt.

Dennis: Die beiden sprechen die gleiche Sprache. Da beide sich für gebildet halten oder wollen benutzen sie die gleichen Ausdrücke und verstehen sie wohl auch.

 

14. wie weit geht es um informations- und wissenserwerb, wie weit um verstehen, wie weit um verabredungen bzw. zurückweisungen?

Der Schüler möchte wissen welche Fakultät in der Gesellschaft angesehen ist, die ihm aber während des Studiums nicht zu viel Freizeit raubt.

 

15. welche kontexte spielen eine rolle? und wie weit ist deren Systemcharakter im Spiel?

Mephisto antwortet nur auf die fragen des schülers und hat dabei stehts dessen gedankenmodelle im kopf

 

16.  welche sachdaten kommen zur sprache?

Die einzigen sachdaten, die man nennen könnte wären die daten über die Fakultäten, die jedoch nicht sachlich sondern manipuliert sind.

Dennis, Florian: Mehr werden die Standpunkte Mephistos zu einzelnen Fakultäten dargelegt.

 

17. welche selbstoffenbarungsdaten?

Schüler offenbart seine Armut (S.1 Z.10), seine  ungebildetheit, das nicht aufgebenwollen seiner Lebensart, das sich Unwohlfühlen an diesem Ort.

Dennis: Mephisto offenbart sich als Berater für den Schüler im Bezug auf die Wahl seiner Falkultät. Ausserdem offenbart er sich als Kritiker des Wissenschaftssystems seiner Zeit.  Dadurch das er das Wissenschaftssystem die ganze Zeit nur kritisiert erfüllt er nicht seine Funktion als Berater. So wird offensichtlich, das er den Schüler mehr an der Nase herumführt.

 

18. welche beziehungsdaten?

X

 

19. welche appelldaten?

Mephisto appeliert an den schüler, dass er sich für eine fakultät entscheiden soll, dass sich wohl fühlen nichts anderes als gewohnheit ist.

 

20. welche codes sind im spiel?

Sprache, rhetorische Codes, die Keidung Mephistos, Räumlichkeit

 

21. wo finden sich spezifische mitteilungsakte?

mitteilungsakte findet man dort, wo Mephisto Fakutäten erkärt, der schüler seine Unwissenheit/sein Unverständnis äußert und wo der schüler seine Anliegen (Grund der unterheltun, Ablehnung der Rechtswissenschaft) vorträgt.

 

22. wo spezifische ausgleichakte?

Ausgeichsakte sind:-das Lob des Schülers am anfang der Unterhaltung

 

23. wo spezifische personen-festlegense sprechakte?

Spezifisch Personen- festlegende Sprechakte finden statt, wenn Mephisto den Schüler auffordert eine Fakultät zu wählen, als Mephisto dem Schüler denRatschag gibt seinem Spruch zu fogen, als er ihm vorschlägt Medizin zu wähen, wenn derSchüler Mephisto fragen stelltals der Schüler Mephisto bittet, etwas in sein Album zu schreiben und als der Schüler Mephisto bittet ihn aufzunehmen.

      

24. wo spezifisch sprecherbezogene sprechakte?

(Ein sprecherbezogener Sprechakt findet an der Stelle statt, an der Mephisto mit sich selbst spricht.)

 

25. welche illokutionen dienen welchen perlokutionen?

Das schlechte Reden Mephistos über die Fakultäten dient und führt dazu, dass der Schüler diese nicht wählt.

 

26. wie themen- oder personenzentriert ist die kommunikation hier?

Die ganze Unterhaltung ist personenzentriert, alle zur Sprache gebrachten Themen sind auf eine Person bezogen.

 

27. wie gleichrangig oder verschiedenrangig ist sie?

Die Kommunikation ist nicht gleichrangig, da der Schüler die Rolle des Unwissenden und Mephisto die des Wissenden annimmt.

 

28. wie gleichgewichtig oder verschieden-gewichtig?

Die Kommunikation ist nicht gleichgewichtig, da Mephisto die meiste Zeit spricht und der Schüler nur selten und wenn nur ein paar Sätze.

 

29. welchen anteil haben nicht-sprechakt-handlungen an der hier ausagierten kommunikation?

Es gibt, bis auf die Stelle, an der Mephisto in das Album des Schülers schreibt und dieser das Geschriebene anschließend ließt,  nur Sprechakt-Handlungen.

 Es gibt nur Sprechakt-Handlungen.

 

30. wie strategisch-kunstvoll/rhetorisch gehen die kommunikationspartner vor?

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